Mit dem Pilotprojekt SCHORISCH1920.io werden Ressourcen im Mittelstand optimiert, wie hier Geschäftsführer Emil Schlumberger an einer Schweißanlage demonstriert. Deshalb ist SCHORISCH Elektronik in Wentorf Gastgeber des Treffens der Wirtschaftsförderung.

Foto: SCHORISCH Gruppe

Wirtschaftsförderung: Beim Infoabend dreht sich alles um den Einsatz künstlicher Intelligenz / Beispiele aus der Praxis

Wentorf (k-w). Auf einen Exkurs in eine neue, spannende Produktionswelt startet die Wirtschaftsförderung Herzogtum Lauenburg (WFL) am Donnerstag, 5. September, in Wentorf. Der Nutzen Künstlicher Intelligenz (KI) steht bei dem Wirtschaftstreffen in den Räumen der SCHORISCH Elektronik GmbH im Mittelpunkt.

Deren Geschäftsführer Emil Schlumberger hat erst vor kurzem mit dem Pilotprojekt „SCHORISCH1920.io“ in der Fachwelt aufhorchen lassen. Die neue Dienstleistung des Unternehmens richtet sich an den Mittelstand, der aus dem Einsatz künstlicher Intelligenz entscheidende Wettbewerbsvorteile zieht. An Hand konkreter Praxisbeispiele wird Schlumberger erläutern, wie Industrie 4.0 und KI in alltägliche Produktionsprozesse integriert werden.

So hat das Team aus Wentorf bei der Schwesterfirma SCHORISCH Magis im brandenburgischen Karstädt mit Hilfe von Mikrocomputern Nutzungsprofile für Schweißanlagen erstellt. Damit wird die Dimensionierung der Geräte optimal auf die jeweiligen Aufgaben eingestellt und ihr idealer Betriebszustand vorausberechnet. Selbst Lüftungsanlagen und Lichtprofile in den Fertigungshallen werden auf diese Weise gesteuert.

Wie AR-Brillen Serviceleistungen unterstützen, berichtet Friedrich Wiechmann, Produktionsleiter bei Abel Pumpen aus Büchen. AR steht für Augmented Reality. Durch Sensoren und Tiefenkameras scannen Anwender ihre Umwelt in Echtzeit, um digitale Objekte perspektivisch korrekt und dauerhaft in den Raum zu platzieren.

Die realistische Definition von KI liefert Maurice Sambale. Der wissenschaftliche Mitarbeiter beschäftigt sich intensiv mit dem Projekt Mittelstand 4.0 im Kompetenzzentrum Kiel. Er nimmt seinen Zuhörern die Scheu vor künstlicher Intelligenz. Sie sollen verstehen, wie KI im Firmenalltag genutzt werden kann.

Der Informationsabend für Unternehmer, Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beginnt um 17.30 am Firmensitz von SCHORISCH Elektronik in Wentorf, Stöckenhoop 6. Der Eintritt ist frei.

„Der Erfolg eines Unternehmens hängt in naher Zukunft entscheidend vom Einsatz künstlicher Intelligenz ab“, sagt Emil Schlumberger. Bei SCHORISCH Elektronik werden die regional gesammelten Daten in der Cloud zusammengeführt, um daraus Nutzungsprofile zu entwickeln. Dahinter steckt die Idee, das Leistungsspektrum von Maschinen aller Art zu messen und mögliche Störungen sowie den Wartungsbedarf vorauszusehen, um Kosten zu sparen.

Anmeldungen für den Informationsabend bei der WFL unter Telefon 04541-86040 oder per Mail:[email protected]

Abdruck honorarfrei – 2.505 Anschläge

Das SCHORISCH Kompetenzzentrum Elektronik

Hochmoderne Technologien integriert die SCHORISCH Elektronik in die Suche nach passgenauen Lösungen für die meist anspruchsvollen Herausforderungen ihrer Kunden. Die digitale Infrastruktur dazu beruht auf einer komplexen IoT-Vernetzung. Die Beratungskompetenz beinhaltet deshalb auch, Maschinen und Anlagen nachträglich auf IoT auszurichten.

Das Elektronik-Kompetenzzentrum in Wentorf bei Hamburg ist außerdem auf die Produktion elektronischer Baugruppen, inklusiv Coating, den Gerätebau sowie deren Prüfung spezialisiert. Die Kunden sind vorrangig in der Umwelttechnik, Sensorik, Elektromobilität und Mineralölindustrie unterwegs, für die teilweise nach den ATEX-Richtlinien der Europäischen Union produziert wird.

Geschäftsführer der SCHORISCH Elektronik GmbH sind Kirsten Schönharting und Emil Schlumberger.

Weitere Infos im Internet unter:www.schorisch-elektronik.de.