SCHORISCH Gruppe investiert 2,5 Millionen Euro in Tochterfirma Tralec / Standort Reinbek und Haselund gestärkt

Reinbek (k-w). Seit über 50 Jahren gilt die SCHORISCH Tralec im interkommunalen Gewerbegebiet von Glinde und Reinbek bei Hamburg als Premium-Hersteller von Wickelgütern und Transformatoren. Seit über vier Jahrzehnten werden an diesem Standort außerdem elektronische Baugruppen für den Maschinen- und Anlagenbau sowie die Medizintechnik hergestellt. 2,5 Millionen Euro hat die SCHORISCH Gruppe jetzt in die Entwicklung ihrer Tochterfirma investiert.

Dazu bündelt das Unternehmen seine Kompetenz im Trafobau am Produktionsstandort Haselund und konzentriert sich nahe Hamburg auf die Elektronikfertigung sowie den Gerätebau. Die Tralec GmbH hat ihren Sitz seit vier Jahrzehnten in Reinbek. Aus dieser Historie heraus war die Herstellung der hochwertigen Transformatoren für die Industrie und die Medizintechnik bislang auf zwei Produktionsstandorte verteilt. „Die Neustrukturierung der Produktionsabläufe garantiert mehr Effektivität und trägt den Kundenanforderungen nach immer kürzeren Lieferzeiten Rechnung“, sagt Tralec-Geschäftsführer Andreas Repenning.

Dafür wurden das Produktionsgebäude und der Maschinenpark in Haselund sogar erweitert. Auch in Reinbek wurde der Maschinenpark für die Elektronik komplett erneuert und aufgestockt. Die neuen Anlagen sind optimal auf den industriellen Bedarf hin ausgelegt und erfüllen neben den hohen Anforderungen nach elektrostatischem Schutz der Baugruppen und Geräte auch die typischen Kapazitätsanforderungen, die in der Industrie bei Serien zwischen 100 und 100.000 Stück liegen.

Hier werde man sich künftig vor allem auf die erneuerte Elektronik- und Gerätefertigung konzentrieren, mit der man bundesweit Akzente setze, sowie auf Energiesparanlagen, so Reppening. Aus Trafo- und Elektronikkomponenten entstehen schließlich komplette Module, die bei der SCHORISCH Gruppe auch in die passenden Gehäuse eingesetzt werden. “Das erhöht den Mehrwert für unsere Kunden“, sagt Christoph Martin, Vorstand der SCHORISCH Gruppe, zu der die Tralec GmbH als Tochterfirma gehört, „weil wir ihm mit dem Gerätebau Lösungen aus einer Hand bieten.“ Die Montage der Einheiten nimmt mittlerweile ein breiter Kundenstamm in Anspruch.

Tralec-Hochleistungstrafos haben eine Leistung zwischen einem und 500 Kilowatt. In Haselund werden im Auftrag Transformatoren, alle Arten von Wickelgütern wie Spulen und Drosseln sowie transformatorische Anlagen gebaut. In Serie gehen zwischen einem und 5000 Stück.

Markenzeichen der Tralec GmbH sind ein hoher Qualitätsanspruch an die eigene Produktion und individuelle Kundenlösungen. Erst im letzten Jahr hat das Unternehmen den Zuschlag für die Produktion von komplexen Wechselrichtern und damit für den bislang größten Einzelauftrag in der Unternehmensgeschichte von einem Kunden aus der Solarindustrie bekommen.

Großen Wert legen Christoph Martin und Kirsten Schönharting als Vorstände der SCHORISCH Gruppe auf die regelmäßige Weiterqualifizierung der 70-köpfigen Belegschaft. „Nur mit bestens ausgebildeten Fachkräften können wir uns als Unternehmensgruppe auch künftig auf den hart umkämpften Märkten positionieren“, sagt Kirsten Schönharting. Sie leitet die Unternehmensgruppe seit Anfang des Jahres gemeinsam mit Christoph Martin.

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