Emil Schlumberger, Geschäftsführer bei SCHORISCH Elektronik, informiert den Wirtschaftsbeirat Stormarn der Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein über den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Praxis.

Foto: Daniel Beltrantovar

Industrie 4.0: Emil Schlumberger beantwortet Fragen des IHK-Wirtschaftsbeirates / Einsparpotenzial für den Mittelstand

Ahrensburg / Wentorf (k-w). Wie künstliche Intelligenz (KI) mit großen Schritten Einzug in das produzierende Gewerbe hält und dem Mittelstand Wettbewerbsvorteile verschafft, darüber informiert Emil Schlumberger, Geschäftsführer von SCHORISCH Elektronik, den Wirtschaftsbeirat Stormarn der Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein.

Die Sitzung bei der Acer Computer GmbH in Ahrensburg am 14. November wird ganz im Zeichen Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt stehen. Schlumberger war über das Pilotprojekt „SCHORISCH1920.io“ mit der IHK ins Gespräch gekommen, die ihm die Gelegenheit bot, Fragen der Beiratsmitglieder zur Künstlichen Intelligenz und ihren Einsatz in der Praxis zu beantworten.

Hinter der neuen Dienstleistung von SCHORISCH Elektronik steckt die Idee, das Leistungsspektrum von Maschinen und Anlagen aller Art in kleineren und größeren Unternehmen zu messen, auf den jeweiligen Bediener auszurichten sowie mögliche Störungen und den Wartungsbedarf vorauszusehen. Ein pragmatischer Ansatz, um durch Künstliche Intelligenz immense Kosten im Produktionsalltag zu sparen. Die Einsatzmöglichkeiten der Mikrocomputer, die dafür zum Einsatz kommen, sind enorm.

Ein Beispiel aus der Praxis sind die Stahlbauer von SCHORISCH Magis im brandenburgischen Karstädt. Sie machen sich das Know-how der Wentorfer Elektroniker zu eigen, um Nutzungsprofile für ihre Maschinen und Anlagen zu erstellen. Anhand der gesammelten Daten, die in der Cloud zusammengeführt werden, kann die Dimensionierung für die jeweiligen Aufgaben besser gesteuert und der ideale Betriebszustand vorausberechnet werden.

Bislang gebe es zwar schon erste Konzepte zur Nutzung Künstlicher Intelligenz, die für große Industriebetriebe entwickelt wurden, betont der Geschäftsführer. Doch für den Mittelstand seien sie in der Regel viel zu komplex, um pragmatische Ergebnisse zu liefern. Aus der Datenanalyse wird ein Handlungskonzept entwickelt. Ziel sei, Ressourcen zu bündeln und zu optimieren. Schlumberger: „Der Einsatz Künstlicher Intelligenz bringt nicht nur Kosteneinsparungen, sondern auch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.“

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Das SCHORISCH Kompetenzzentrum Elektronik

Hochmoderne Technologien integriert die SCHORISCH Elektronik in die Suche nach passgenauen Lösungen für die meist anspruchsvollen Herausforderungen ihrer Kunden. Die digitale Infrastruktur dazu beruht auf einer komplexen IoT-Vernetzung. Die Beratungskompetenz beinhaltet deshalb auch, Maschinen und Anlagen nachträglich auf IoT auszurichten.

Das Elektronik-Kompetenzzentrum in Wentorf bei Hamburg ist außerdem auf die Produktion elektronischer Baugruppen, inklusiv Coating, den Gerätebau sowie deren Prüfung spezialisiert. Die Kunden sind vorrangig in der Umwelttechnik, Sensorik, Elektromobilität und Mineralölindustrie unterwegs, für die teilweise nach den ATEX-Richtlinien der Europäischen Union produziert wird.

Geschäftsführer der SCHORISCH Elektronik GmbH sind Kirsten Schönharting und Emil Schlumberger.

Weitere Infos im Internet unter:www.schorisch-elektronik.de.